Google My Business optimieren und lokale Sichtbarkeit steigern
Suchst du „Friseur in meiner Nähe“, zeigt dir Google zuerst eine Kartenbox mit drei Unternehmen – das sogenannte Local Pack. Zwischen 45 und 70 Prozent der Klicks landen hier, lange bevor jemand auf die organischen Treffer scrollt.
Ein vollständig gepflegtes Google Business Profile (GBP) entscheidet also unmittelbar darüber, wie viele Anrufe, Routenklicks oder Ladenbesuche bei dir ankommen. In diesem Leitfaden erfährst du Schritt für Schritt, wie du dein Profil optimal nutzt: Von den Grunddaten über Fotos bis zu Bewertungen und Insights.

Was ist Google My Business / Google Business Profile?
Kurz gesagt: Dein Google My Business Profil ist dein kostenloses Mini-CRM in der Google-Suche und in Maps.
Google Business Profile ist das kostenlose Firmenverzeichnis von Google, das deine wichtigsten Informationen gleichzeitig in Google Maps und rechts neben den Webergebnissen anzeigt. Bis 2021 hieß das Tool Google My Business; seither läuft es offiziell unter dem Namen Google Business Profile (GBP).
Nach der Verifizierung kannst du:
Basisdaten hinterlegen: Name, Adresse, Telefon, Öffnungszeiten und Website-Link werden an allen Google-Touchpoints synchron ausgespielt.
Kategorien und Attribute wählen: Eine präzise Hauptkategorie und passende Zusatzkategorien helfen Google, dich den richtigen Suchanfragen zuzuordnen.
Beiträge, Angebote und Events publizieren: Kurze Postings erscheinen direkt in Suche und Maps und lenken Aufmerksamkeit auf Aktionen oder Neuigkeiten.
Bewertungen verwalten: Sterne, Kommentare und vor allem deine Antworten darauf wirken als öffentlich sichtbares Qualitätssignal.
Insights abrufen: Du siehst Suchbegriffe, Profilaufrufe, Website- und Routenklicks und kannst sie mit UTM-Parametern in GA4 (Google Analytics 4) nachverfolgen.
Im nächsten Abschnitt schauen wir uns an, wie du Grunddaten und Kategorien so pflegst, dass dein Profil eine solide Basis für alle weiteren Optimierungen bildet.

Wichtig: Daten unbedingt auf Korrektheit prüfen!
Google behandelt dein GBP als zentrale Wahrheitsquelle für lokale Daten. Fehlerhafte oder unvollständige Angaben führen häufig dazu, dass dein Unternehmen seltener oder gar nicht im Local Pack erscheint.
Grunddaten und Kategorien richtig pflegen
Schnell-Check: Präzise Kategorien + konsistente NAP-Daten sind das Ranking-Fundament beim Google Business Profile.
Der schnellste Hebel für mehr Sichtbarkeit ist ein lückenlos ausgefülltes Profil. Google beurteilt lokale Treffer nach Relevanz, Entfernung und Prominenz. Deine Haupt- und Zusatzkategorien steuern dabei den Relevanzfaktor.
Eine Studie von Backlinko zeigt: Die primäre Kategorie ist laut Branchenumfrage in den USA das stärkste Einzelsignal im Local Pack.
Bevor wir zur Übersichtstabelle kommen, lohnt sich ein genauer Blick auf drei Basisschritte, die jedes Google-Profil zuerst abhaken sollte. Erst wenn diese Hausaufgaben erledigt sind, entfalten spätere Optimierungen wie Fotos oder Beiträge ihre volle Wirkung:

Kategorien wählen
Wähle eine präzise Hauptkategorie („Zahnarzt“ statt „Gesundheitsdienst“) und bis zu neun Zusatzkategorien, wenn sie dein Angebot sauber ergänzen. Überkategorien wie „Dienstleistungen“ oder irrelevante Zusätze wertet Google als Spam und kann dein Profil sogar ausblenden.
NAP absolut konsistent halten
Name, Adresse und Telefonnummer müssen im Profil exakt so stehen wie auf deiner Website, in Rechnungen und in Branchenverzeichnissen. Konsequente NAP-Konsistenz verbessert lokale Rankings signifikant; schon kleine Abweichungen kosten Vertrauen und Klicks.
Öffnungszeiten inklusive Sonderzeiten pflegen
Google bevorzugt Profile mit belastbaren Zeitangaben. Lege deshalb Feiertags- und Sonderöffnungen im Bereich „Special Hours“ an, statt sie in der Beschreibung zu verstecken. So vermeidest du Warnhinweise wie „Öffnungszeiten können abweichen“ und erhöhst die Klickrate auf den Routenbutton.
Die wichtigsten Pflichtfelder bei Google My Business
Damit du nichts übersiehst, findest du in der folgenden Tabelle alle Pflichtfelder noch einmal im Überblick. Zusätzlich zeigen wir Dir die jeweilige Best Practice und den jeweiligen Grund, warum genau dieses Detail Einfluss auf dein Ranking oder die Nutzererfahrung hat.
| Feld | Best Practice | Warum es zählt |
| Name | Exakt laut Ladenschild, ohne Keyword-Spam | Verstöße führen zu Profil-Sperren und Rankingverlust |
| Adresse | Straße, Hausnr., PLZ, Ort identisch zu Impressum | Google gleicht NAP-Konsistenz plattformübergreifend ab |
| Telefonnummer | Ortsvorwahl + Leerzeichen („089 123456“) | Höhere Vertrauensrate, klickbarer Anruf-Button auf Mobilgeräten |
| Hauptkategorie | Eine spezifische Kernkategorie (z. B. „Physiotherapiepraxis“) | Größter Einzelfaktor für Relevanz im Local Pack |
| Zusatzkategorien | Zwei bis vier sinnvolle Ergänzungen, keine Dubletten | Deckt Nebenleistungen ab, ohne Kategorie-Spam zu riskieren |
| Öffnungszeiten | Regelzeiten + Sonder- und Feiertagsstunden | Vermeidet Google-Warnhinweis „Stimmen diese Zeiten?“ und steigert die Klickrate |
Diese Checkliste bildet das Fundament für alle weiteren Optimierungen wie Fotos, Beiträge und Bewertungen. Sobald diese Basis stimmt, lohnt es sich, in die erweiterten Felder wie Attribute, Leistungen und Produktfeeds einzusteigen.
Mehr herausholen: Attribute, Leistungen und Produkte ausfüllen
Essenz: Detailfelder liefern Extra-Keywords und mehr Klickfläche bei Google My Business. Sind Grunddaten und Kategorien vollständig, lohnt sich ein Blick auf die „Detail-Registerkarten“ deines Profils. Gerade hier verschenken viele Unternehmen Reichweite, obwohl die Felder nur wenige Minuten Arbeit kosten.
Die Felder im Einzelnen:
Attribute
Google erlaubt dir, zusätzliche Eigenschaften zu markieren. Dazu gehören etwa „barrierefreier Eingang“, „Haustiere erlaubt“, „LGBTQ+-freundlich“ oder „kostenloses WLAN“. Nutzer sehen diese Hinweise direkt im Profilsnippet und Filter in Google Maps greifen darauf zurück.
Leistungen und „Services“
Dienstleister können bis zu 20 Services samt kurzer Beschreibung und Preis ergänzen. Diese Einträge erscheinen unter „Leistungen“ und tauchen in Suchergebnissen auf, wenn Nutzer nach exakt dieser Dienstleistung in Verbindung mit deinem Standort suchen. Das reduziert Nachfragen und erhöht die Klickrate auf den Anrufbutton.
Produkte- bzw. Menükarte
Für Restaurants, Einzelhandel oder Handwerker lohnt sich das Produkt-Feed-Modul. Du hinterlegst Bild, Preis und Call-to-Action („Jetzt kaufen“, „Angebot ansehen“). Praxis-Tipp: Nutze für jedes neu hinzugefügte Produkt oder jede Leistung konsistente Bilder (Seitenverhältnis 1:1, mind. 720 px.). So entsteht ein visuell einheitlicher Katalog und Google lehnt deine Einträge nicht wegen unterschiedlicher Auflösung oder Text-Overlays ab.
Gut gepflegte Attribute, Leistungen und Produkteinträge liefern zusätzliche Keywords, verbessern die Nutzerführung und helfen Google, dein Angebot feingranular einzuordnen.
Im nächsten Abschnitt lernst du, wie du mit Fotos, Videos und 360-Rundgängen den visuellen Eindruck verstärkst und dadurch noch mehr Profilaufrufe generierst.
Visuelle Power: Fotos, Videos und 360°-Rundgänge
Kurz gesagt: Aktuelle Medien im Google Business Profile erhöhen nachweislich Anruf- und Routen-Klicks.
Bilder gehören zu den stärksten Engagement-Hebeln im Business-Profil. Interne Analysen von Google ergaben schon vor langer Zeit: Unternehmen, die Fotos hochladen, erhalten deutlich mehr Routenanfragen und Website-Klicks als Profile ohne Bilder.
Best Practices für deine Mediengalerie
| Element | Empfehlung | Warum es wirkt |
| Titelbild | Frontansicht oder Hero-Shot in 16:9, mind. 720 px | Erscheint als erstes Bild in Maps & Suche und sorgt für Wiedererkennung |
| Innenaufnahmen | Drei bis fünf Fotos, hell, ohne Filter | Kunden sehen, was sie erwartet, Vertrauen steigt |
| Produktbilder | Quadratisches Format (≥ 720 px), neutrale Hintergründe | Zeigt Sortiment und taucht in „Products“-Karussell auf |
| Mitarbeiter | Authentische Teamfotos, keine Stockbilder | Persönliche Eindrücke fördern Kontaktaufnahmen |
| 360°-Tour | Falls Ladenfläche größer als 80 m²: einmaliger Shoot mit Street-View-Trusted-Fotograf | Nutzer erkunden dein Geschäft virtuell; Google klappt Tour im Profil aus, weniger Klicks nötig |
| Videos | Unter 30 Sekunden und max. 75 MB, Querformat oder 1:1 | Bewegtbild sticht gerade in Branchen mit erklärungsbedürftigen Leistungen heraus |
Pro-Tipp
Lade mindestens ein neues Foto pro Woche hoch. Kontinuierliche Aktivität führt zu häufigeren „Justifications“. Das sind die kleinen Bildkacheln, die Google neben Bewertungen oder Attributen einblendet und damit deine Karten-Box flächendeckender macht.
So gehst du bei Medien in Google My Business vor
Medienplan erstellen: lege fest, welche Motive du in den nächsten acht Wochen brauchst (Team, Bestseller, Event).
Originaldateien nutzen: keine Logos oder Texte ins Bild setzen; Google lehnt solche Overlays oft ab.
Alt-Bestände prüfen: veraltete Innenaufnahmen (neues Mobiliar?) löschen, damit Nutzer keinen falschen Eindruck gewinnen.
UTM-Links in Videos oder Tour-Buttons: tracke Klicks auf eingebettete „Weitere Infos“-Links direkt in GA4.
Mit einer lebendigen Bildergalerie und klar strukturierten Video- sowie 360°-Inhalten machst du dein Profil nicht nur attraktiver, sondern erhöhst nachweislich die Zahl der Interaktionen. Das ist ein wichtiger Schritt, um mehr Laufkundschaft in reale Besucher zu verwandeln.


Beiträge und Events: Posts, die direkt in der Suche wirken
Schnell-Check: Wöchentliche GBP-Posts halten dein Profil sichtbar und klickstark. Neben Bildern zählen Google-Beiträge zu den sichtbarsten Elementen im Business-Profil. Sie erscheinen unmittelbar unter den Basisdaten, sind mobil stark hervorgehoben und bieten einen eindeutigen Call-to-Action. Google unterscheidet vier Post-Formate:
„Neuigkeit“
„Angebot“
„Event“
„Produkt“
Jedes dieser Post-Formate kommt mit einem eigenen Button (z. B. „Jetzt buchen“, „Angebot ansehen“) daher.
Hier eine genauere Übersicht:
| Post-Typ | Einsatzzweck | Laufzeit | Empfohlene CTA |
| Neuigkeit | Firmen-News, Blog-Teaser, Presse | 6 Monate* | „Mehr erfahren“ |
| Angebot | Rabatt, Gutschein, Bundle | Bis End-datum | „Angebot ansehen“ |
| Event | Workshops, Eröffnungen, Aktionen vor Ort | Bis End-datum | „Anmelden“ / „Route planen“ |
| Produkt | Einzeln gelisteter Artikel (Bild + Preis) | Bis Löschen | „Jetzt kaufen“ / „Details“ |
* Neuigkeiten rutschen nach sieben Tagen in den „Updates“-Tab, bleiben aber sichtbar.
Best Practices, die sich in der Praxis bewährt haben
Auch in Bezug auf Beiträge gibt es Best Practices, die dir maximal Erfolg bringen:
Wöchentlicher Rhythmus: Ein neuer Post pro Woche reicht, damit dein Profil als „aktiv“ gilt und frische Inhalte in den SERPs auftauchen.
Bildformat 4:3 oder 1:1, mindestens 720 px.: Textüberlagerungen oder Logos am Rand meidet Google; zu viel Text kann zur Ablehnung führen.
UTM-Parameter anfügen: Verfolge Website- oder Angebots-Klicks exakt in GA4 (z. B. ?utm_source=google&utm_medium=organic&utm_campaign=gbp-post).
Knackiger Text: 150-300 Zeichen genügen. Packe das zentrale Nutzenversprechen und den Ort direkt in die ersten zwei Zeilen, weil mobil häufig nur diese angezeigt werden.
Verfallsdatum bei Angeboten nicht vergessen: Endet ein Deal, lösche oder aktualisiere den Post, sonst droht der Eindruck abgelaufener Aktionen.
Mit aktuellen Beiträgen und Events hältst du dein Profil dynamisch, belegst Aktivität gegenüber Google und bietest Suchenden einen klaren Anlass, gerade jetzt Kontakt aufzunehmen oder vorbeizukommen.
Im nächsten Abschnitt schauen wir uns an, wie du das Fragen-und-Antworten-Modul nutzt, um häufige Kundenfragen proaktiv zu beantworten und zusätzliche Keywords zu platzieren.
Fragen und Antworten: Proaktiv moderieren statt abwarten
Essenz: Platziere eigene FAQ in Google My Business. Sonst antwortet das Web für dich.
Die Q&A-Sektion deines Business-Profils ist öffentlich. Jeder Google-Nutzer kann dort Fragen stellen und beantworten. Bleiben Fragen unbeantwortet oder liefern Fremde falsche Informationen, leidet dein Ruf.
Warum Q&A wichtig ist
Zusätzliche Keywords: Jede gut formulierte Frage erweitert dein Profil um Suchbegriffe („Parkplätze vorhanden?“, „Barrierefrei?“).
Sofortige Entscheidungshilfe: Klar beantwortete Fragen senken die Absprungquote. Kunden wissen vorab, ob du der richtige Anbieter bist.
Rankingfaktor Autorität: Regelmäßige Owner-Antworten zeigen Google, dass das Profil aktiv gepflegt wird. Das stärkt Relevanz- und Vertrauenssignale.
Best Practises
Eigene FAQ einstellen: Stelle die häufigsten Kundenfragen selbst und beantworte sie direkt. Google markiert Antworten des Inhabers mit „Owner“, was Seriosität ausstrahlt.
Benachrichtigungen aktivieren: Hinterlege im GBP-Dashboard eine E-Mail, die dich sofort informiert, wenn eine neue Frage auftaucht. So vermeidest du tagelange Lücken.
Kurz und präzise antworten: Max. 300 Zeichen, Klartext ohne Marketing-Floskeln. Füge, wenn sinnvoll, ein Emoji oder ein Stichwort („Eigener Parkplatz vorhanden“), um Aufmerksamkeit zu erhöhen.
Unerwünschte Antworten melden: Enthält ein Fremd-Post Spam oder Falschinformationen, nutze das Drei-Punkte-Menü à „Als unangemessen melden“. Google prüft binnen 48 Stunden.
Mit einem aktiven Q&A-Management sorgst du dafür, dass Interessenten verlässliche Antworten bekommen und Google dein Profil als gepflegt und nützlich einstuft.
Im nächsten Abschnitt schauen wir uns an, wie du Bewertungen systematisch sammelst und souverän beantwortest, um zusätzliches Vertrauen aufzubauen.
Pro-Tipp
Baue für jede neue Leistung sofort eine passende Frage-Antwort ein („Bietet ihr Express-Lieferung?“). Laut Local-Search-Forum-Erfahrungen erscheinen diese ownergeführten Q&As häufig direkt unter dem Profil und steigern die Klickrate.
Bewertungen strategisch steigern: Quantität, Qualität und schnelle Reaktionen
Schnell-Check: Angemessen um Bewertungen bitten + schnelles Antworten pushen Vertrauen und Ranking.
Online-Bewertungen sind eins der stärksten Vertrauenssignale im lokalen Umfeld. Laut BrightLocals „Local Consumer Review Survey 2024“ sagen 91 Prozent der Befragten, dass die Rezensionen einzelner Filialen ihr Gesamtbild einer Marke beeinflussen; 88 Prozent würden ein Geschäft nutzen, das auf alle Bewertungen reagiert. Wird gar nicht geantwortet, fällt diese Zahl auf nur 47 Prozent.
Für Google selbst zählen Anzahl, Durchschnitt, Aktualität und Antwortquote als messbare Signale, die in das Local-Pack-Ranking einfließen.
So etablierst du einen funktionierenden Bewertungs-Workflow
Die Einmalkosten sind bezahlt, die Website ist online – doch jetzt beginnen die regelmäßigen Ausgaben, die viele Unternehmen anfangs unterschätzen. Vier Posten tauchen jedes Jahr aufs Neue auf:
Einfachen Zugang zu Bewertungsmöglichkeiten herstellen
Erstelle einen Kurzlink (g.page/[DeinProfil]/review) oder QR-Code und platziere ihn auf Kassenbon, Rechnung, E-Mail-Footer oder Verpackung.
Der richtige Moment
Frage nach der Rezension direkt nach dem Kauf oder der abgeschlossenen Dienstleistung, solange die positive Erfahrung frisch ist.
Klare, ehrliche Ansprache
Vermeide Anreize, die gegen Googles Richtlinien verstoßen. Statt Rabatt-Belohnungen nutze Formulierungen wie: „Ihre Rückmeldung hilft anderen Kunden und unterstützt unser lokales Team.“
Antworten – schnell und lösungsorientiert
Google markiert Owner-Antworten sichtbar. Profile, die auf negatives Feedback innerhalb von 48 Stunden reagieren, können ihren Score insgesamt steigern.
Negative Rezensionen professionell behandeln
Bedanke dich für das Feedback, entschuldige dich für die Erfahrung und biete eine direkte Kontaktoption: „Schade, dass etwas schiefgelaufen ist. Melden Sie sich gern unter service@beispiel.de, damit wir das klären können.“ Vermeide Schuldzuweisungen oder Rechtfertigungen. Dieser Ansatz wirkt öffentlich immer schlechter als ein sachliches Problemlösungsangebot.
Ein konstanter Strom echter Bewertungen und dein professioneller Umgang damit liefern Google und potenziellen Kunden gleichermaßen den Beweis, dass dein Unternehmen aktiv, vertrauenswürdig und kundenorientiert ist.
Im nächsten Abschnitt erfährst du, wie du mit GBP-Insights und UTM-Tracking genau messen kannst, welche Optimierungen tatsächlich mehr Anrufe, Website-Klicks oder Routenanfragen bringen.
GBP-Insights und Tracking: Erfolge messen statt erraten.
Schnell-Check: UTM-Parameter zeigen exakt, welche Profil-Elemente konvertieren.
Sobald dein Profil optimiert ist, willst du wissen, welche Maßnahmen wirklich Anrufe, Website-Klicks oder Routenanfragen bringen. Genau hier hilft das integrierte Performance-Dashboard von Google Business Profile (GBP). Unter „Performance“ siehst du für frei wählbare Zeiträume:
Aufrufe: wie oft dein Profil in Suche oder Maps eingeblendet wurde.
Interaktionen: einzelne Aktionen wie Website-Klicks, Anrufe, Nachrichten oder Routenanfragen.
Suchbegriffe: Keywords, mit denen Nutzer dein Profil gefunden haben.
Praxis-Tipp:
Füge an alle Links im Profil UTM-Parameter an (?utm_source=google&utm_medium=organic&utm_campaign=gbp) und lege in GA4 einen eigenen Traffic-Segmentfilter für source = google und medium = organic.
So siehst du exakt, welche Klicks aus Maps oder dem Local Pack stammen und kannst sie von “normalem” SEO-Traffic trennen. Google empfiehlt UTM-Tagging ausdrücklich, wenn du lokale Aktionen in Ads oder Analytics auswerten möchtest.
Mit diesen Daten erkennst du schnell, ob ein neues Foto, ein Wochen-Post oder eine 360°-Tour mehr Interaktion auslöst und kannst deine Optimierungen datenbasiert priorisieren.
Mit Google My Business local durchstarten
Ein lückenlos gepflegtes Google Business Profile ist dein schnellster Weg ins Local Pack. Wenn Kategorien, NAP-Daten und Öffnungszeiten stimmen, aussagekräftige Fotos und aktuelle Beiträge Interesse wecken und du auf jede Bewertung zeitnah reagierst, sendest du Google klare Qualitätssignale.
Das Ergebnis: Mehr Sichtbarkeit, mehr Klicks auf „Anrufen“ oder „Route planen“ und letztlich mehr Umsatz vor Ort. Investiere also ein paar Minuten pro Woche in dein Profil: Es ist die günstigste Werbung, die du schalten kannst.
Google My Business optimieren – Häufig gestellte Fragen
Warum ist die Optimierung Deines Unternehmensprofils auf Google My Business wichtig?
Ein optimierter Google My Business Eintrag macht Dein Unternehmen besser sichtbar in der lokalen Suche und bei Google Maps. Potenzielle Kunden finden Dich schneller und gewinnen durch ein vollständiges, gepflegtes Profil mehr Vertrauen. Zudem verbessert sich Dein lokales SEO-Ranking – so rutschst Du bei Google nach oben und bekommst mehr Anfragen.
Wie erstelle ich ein vollständiges Unternehmensprofil auf Google
Besuche die Google Business-Seite und trage dort Dein Unternehmen ein. Wichtig ist, dass Du alle Angaben sorgfältig ausfüllst: Name, Adresse, Telefonnummer, Öffnungszeiten, Branche und Website. Ergänze das Profil mit ansprechenden Fotos und – wenn möglich – mit Deinen Leistungen oder Produkten. Am Ende musst Du Dein Unternehmensprofil bestätigen, meist per Postkarte. Je vollständiger der Eintrag, desto besser wirst Du bei Google gefunden.
Welche Informationen sollte ich in meinem Unternehmensprofil angeben?
Welche Informationen sollte ich in meinem Unternehmensprofil bei Google angeben?
Damit Dein Google Business Profil professionell wirkt und gut gefunden wird, solltest Du folgende Angaben machen:
– Den vollständigen Firmennamen
-Die genaue Adresse und Telefonnummer
– Öffnungszeiten und Website
– Eine passende Kategorie (z. B. Friseur, Café, Rechtsanwalt)
– Eine kurze Beschreibung Deines Unternehmens
– Fotos von Deinem Standort, Team oder Angeboten
– Leistungen, Produkte oder häufige Fragen (FAQ)
– Ein vollständiger Google Firmeneintrag hilft dabei, besser in der lokalen
– Suche und bei Google Maps gefunden zu werden – und schafft Vertrauen bei neuen Kunden.
Wie wird man bei Google höher gelistet?
Damit Dein Unternehmen bei Google gut sichtbar ist, solltest Du es zuerst bei Google eintragen (Suchbegriff: Google Firma eintragen). Danach geht es darum, den Eintrag zu pflegen: Kontaktdaten, Öffnungszeiten, Beschreibung, Fotos – alles sollte aktuell sein. Wenn Du zusätzlich Dein Google Business optimierst, mit Bewertungen, regelmäßigen Beiträgen und klarer Struktur, verbessert sich Dein Ranking in der lokalen Suche spürbar.
Wie rutscht man bei Google hoch?
Um bei Google besser gelistet zu werden, musst Du Dein Unternehmen zuerst bei Google registrieren – also Deine Google Firma eintragen. Danach ist es wichtig, Deinen Google Eintrag zu optimieren: Füge eine genaue Adresse, Öffnungszeiten, Website, Bilder und eine Beschreibung hinzu. Ein gepflegtes Google Unternehmensprofil mit Bewertungen, Beiträgen und aktuellen Infos wird von Google bevorzugt angezeigt – besonders in der lokalen Suche und bei Google Maps. Wer zusätzlich sein Google Business optimieren möchte, sollte regelmäßig Inhalte veröffentlichen und sein Google Unternehmen verwalten.
Welche Funktionen bietet Google My Business noch und wie kann ich sie nutzen?
Google My Business ist mehr als nur ein Firmeneintrag bei Google. Mit den richtigen Funktionen kannst Du Dein Unternehmen gezielt sichtbar machen – besonders in der lokalen Suche und bei Google Maps. Also hier ist was du machen kannst:
– Beiträge veröffentlichen: Stelle Angebote, Aktionen oder Neuigkeiten direkt in Dein Google
– Unternehmensprofil – sichtbar in der Suche und bei Google Maps.
– Kundenbewertungen beantworten: Zeige, dass Du auf Feedback eingehst. Das stärkt Vertrauen und wirkt sich positiv auf Dein Ranking aus.
– Fragen & Antworten pflegen: Kläre häufige Fragen direkt im Profil – so sparst Du Zeit und gibst Nutzern alle
– Infos auf einen Blick.
– Bilder, Produkte und Leistungen ergänzen: Nutze aktuelle Fotos und beschreibe Dein Angebot klar und ansprechend. Ein guter Google My Business Beschreibungstext überzeugt neue Kunden.
– Statistiken auswerten: Analysiere, wie Nutzer nach Dir suchen und wie sie mit Deinem Profil interagieren – wichtige Hinweise für Deine Google My Business Optimierung.
– Wenn Du Dein Unternehmen bei Google eintragen und regelmäßig Deinen Google Business Eintrag optimieren willst, profitierst Du langfristig: Mehr Sichtbarkeit, bessere Platzierungen und mehr Vertrauen bei potenziellen
Kunden.
Jetzt bist du dran: Erstelle deinen Lead Magnet und gewinne noch heute neue Kunden!
