
Autor: Max Prügner, Webdesigner seit 2017
Spezialist für moderne Websites für kleine und mittelständische Unternehmen · Über 400 Websites erstellt · mehr als 350 Kunden in Betreuung · inklusive Förder-Check
Eine professionell erstellte Firmenwebsite kostet bei uns zwischen 2.000 und 10.000 Euro, je nach Umfang und Anforderungen. Nach oben ist die Spanne offen, sobald Shop, Schnittstellen oder individuelle Funktionen dazukommen. Alles unter 1.000 Euro halten wir für unseriös, weil in dieser Größenordnung weder Konzept noch Texte noch Technik sauber erledigt werden können. Dazu kommen laufende Kosten für Domain, Hosting und Wartung, die pro Jahr anfallen.
Von Max Prügner, Inhaber von MP-Webdesign. Seit 2017 am Markt, über 400 umgesetzte Projekte, 300 Websites in laufender Betreuung. Preise Stand 29.07.2026.
Was kostet eine Website erstellen zu lassen? Die Preisspannen
Der Preis hängt fast vollständig daran, wie viel individuell entschieden werden muss. Eine Website mit fünf Seiten und klarem Ziel ist schnell gebaut. Eine Website, bei der Struktur, Texte und Funktionen erst gefunden werden müssen, kostet ein Vielfaches.
| Projekt | Preisrahmen bei uns | Was darin steckt | Für wen |
|---|---|---|---|
| Einfache Firmenwebsite | 2.000 bis 4.000 € | Rund 5 bis 8 Seiten, individuelles Design, Kontaktformular, Grundlagen für Google | Kleine Betriebe, Handwerk, Einzelunternehmen |
| Umfangreichere Unternehmensseite | 4.000 bis 7.000 € | Mehr Unterseiten, Leistungs- und Standortseiten, Texte, Bildkonzept | Mittelstand mit mehreren Leistungen oder Standorten |
| Website mit besonderen Anforderungen | 7.000 bis 10.000 € | Buchung, Kundenbereich, mehrsprachig, individuelle Funktionen | Unternehmen mit digitalen Prozessen |
| Onlineshop oder Schnittstellen | ab 10.000 € | Produktdaten, Zahlungsarten, Anbindung an Warenwirtschaft | Handel und Betriebe mit Bestellprozess |
| Website unter 1.000 € | Finger weg | Vorlage mit ausgetauschtem Logo, fremde Texte, keine Betreuung | Niemanden |
Diese Zahlen sind unsere eigenen, keine Marktstudie. Andere Agenturen kalkulieren anders. Als Orientierung, was eine individuelle Website realistisch kostet, taugen sie trotzdem.
Warum wir alles unter 1.000 Euro für unseriös halten
Unter 1.000 Euro lässt sich keine individuelle Website erstellen, die ihren Zweck erfüllt.
Rechnen Sie kurz mit. In einem Website-Projekt stecken Gespräch und Konzept, Struktur, Design, Umsetzung, Texte, Bilder, Rechtstexte, Test auf verschiedenen Geräten und Übergabe. Selbst wenn Sie für alles zusammen nur zwei Arbeitstage ansetzen, sind Sie bei einem seriösen Stundensatz über 1.000 Euro. Wer weniger verlangt, spart an einer dieser Stellen.
Meist ist es der Text. Der Kunde soll ihn selbst liefern, tut es nicht, und die Website steht ein halbes Jahr halbfertig herum. Oder es ist die Struktur: eine gekaufte Vorlage, in die das Logo eingesetzt wurde. Sieht auf den ersten Blick ordentlich aus und lässt sich später kaum erweitern.
Das heißt nicht, dass teuer automatisch gut ist. Es heißt, dass unter einer bestimmten Grenze die Rechnung nicht aufgehen kann.
Was den Preis bestimmt
Vier Dinge bewegen den Preis am stärksten, alles andere ist Detail.
- Der Umfang. Jede zusätzliche Unterseite kostet Zeit, weil sie Struktur, Text und Bilder braucht. Zehn Seiten sind nicht doppelt so teuer wie fünf, aber sie sind teurer.
- Wie individuell das Design ist. Ein an die Marke angepasstes Layout kostet mehr als eine leicht abgewandelte Vorlage. Der Unterschied zeigt sich vor allem später, wenn etwas erweitert werden soll.
- Wer die Inhalte liefert. Das ist der am meisten unterschätzte Posten. Wenn Texte und Bilder fertig vorliegen, wird es günstiger. Wenn wir Texte schreiben und Bilder organisieren, wird es teurer. Beides ist in Ordnung, es muss nur vorher geklärt sein.
- Funktionen. Kontaktformular ist Standard. Buchung mit Kalenderabgleich, Kundenbereich, Mehrsprachigkeit oder eine Anbindung an vorhandene Software sind eigene Projekte innerhalb des Projekts.
Baukasten, Freelancer oder Agentur?
Die Frage nach dem Preis ist eigentlich die Frage, wie viel Arbeit Sie selbst übernehmen.
| Baukasten | Freelancer | Agentur | |
|---|---|---|---|
| Kosten im ersten Jahr | gering | mittel | höher |
| Ihr Zeitaufwand | hoch | mittel | gering |
| Texte und Bilder | komplett bei Ihnen | meist bei Ihnen | auf Wunsch dabei |
| Erreichbarkeit später | Support-Formular | eine Person | Team |
| Umzug zu einem anderen Anbieter | schwierig bis unmöglich | möglich | möglich |
| Passt, wenn | Sie Zeit haben und niedrige Ansprüche | Sie klare Vorstellungen haben | die Website Kunden bringen soll |
Ein Baukasten ist nicht grundsätzlich falsch. Für eine schlichte Webseite als Visitenkarte reicht er. Der Haken kommt später: Die Website gehört Ihnen, aber sie lebt in einem System, aus dem Sie sie nicht mitnehmen können. Wer nach drei Jahren wechseln will, fängt Schritt für Schritt wieder bei null an.
WordPress Website Kosten: was das System selbst kostet
WordPress ist kostenlos. Geld kostet alles, was drumherum nötig ist.
Das ist ein häufiges Missverständnis. Weil das System frei verfügbar ist, erwarten viele, dass eine WordPress-Website günstiger sein muss als eine andere. Der Aufwand steckt aber nicht in der Lizenz, sondern in Konzept, Design, Inhalten und Einrichtung. Was WordPress Ihnen spart, ist die Bindung an einen Anbieter. Sie können mit Ihrer Website umziehen und den Dienstleister wechseln.
Kostenpunkte bei einer WordPress-Website neben der Erstellung: Domain, Hosting, gegebenenfalls Lizenzen für Theme oder einzelne Plugins, und die laufende Wartung.
Laufende Kosten pro Jahr
Eine Website ist keine einmalige Anschaffung. Sie hat laufende Kosten, und die gehören vor der Entscheidung auf den Tisch.
| Posten | Übliche Größenordnung | Wofür |
|---|---|---|
| Domain | rund 10 bis 20 € im Jahr | Ihre Adresse im Netz |
| Hosting | je nach Anbieter etwa 5 bis 30 € im Monat | Der Platz, auf dem die Website liegt |
| SSL-Zertifikat | bei den meisten Hostern enthalten | Verschlüsselung, Pflicht |
| Lizenzen für Theme oder Plugins | je nach Einsatz, jährlich | Updates und Support der Hersteller |
| Wartung und Betreuung | siehe unsere Betreuungsseite | Updates, Backups, Sicherheit |
Beim Hosting ist billig oft teuer. Auf günstigen Paketen liegen viele Kundenprojekte in derselben Umgebung. Wird eines davon angegriffen, kann es die Nachbarn treffen. Dazu kommen längere Ladezeiten, und die kosten Sie Besucher.
Diese Posten werden fast immer vergessen
Vier Dinge tauchen in Angeboten selten auf und kosten trotzdem Geld oder Zeit.
- Texte. Der größte Verzögerungsgrund in Website-Projekten. Wer sie selbst schreibt, spart Geld und braucht dafür Zeit, die im Tagesgeschäft meist nicht da ist.
- Bilder. Stockfotos sind schnell und sehen aus wie Stockfotos. Eigene Fotos wirken deutlich besser und kosten einen Fototermin.
- Rechtstexte. Impressum und Datenschutzerklärung sind Pflicht und müssen zu den tatsächlich eingesetzten Diensten passen. Eine kopierte Datenschutzerklärung ist ein Abmahnrisiko.
- Sichtbarkeit. Eine Website ist nach dem Livegang nicht automatisch bei Google zu finden. SEO ist eine eigene Leistung, keine Beigabe.
Der teuerste Fehler in dieser Liste ist die Reihenfolge. Viele lassen erst die Homepage bauen und überlegen danach, welche Inhalte darauf sollen. Umgekehrt wird ein Schuh daraus. Wer vorher weiß, welche Fragen seine Kunden haben, braucht am Ende weniger Seiten und bekommt trotzdem mehr Anfragen.
Was Sie bei uns bekommen
Wir machen seit 2017 Websites, haben über 400 Projekte umgesetzt und betreuen 300 Websites laufend. Diese Betreuung ist der Grund, warum wir bei den Preisen oben nicht tiefer gehen können. Wir bauen keine Website, die wir nach der Übergabe nicht mehr sehen wollen.
Wenn Sie wissen wollen, was Ihr Projekt konkret kostet, können Sie sich mit unserem Website-Preisrechner in zwei Minuten eine Spanne ausrechnen lassen. Wie ein Projekt bei uns abläuft, steht auf der Seite zum Thema Website erstellen lassen. Was nach dem Livegang passiert, finden Sie unter WordPress Betreuung und Wartung.
Und bevor Sie ein Budget festlegen: Für Websites mit digitalem Nutzen gibt es Zuschüsse. Was möglich ist, steht in unserem Beitrag zur Förderung für Websites. Wir haben in den letzten zwei Jahren 80 Förderanträge begleitet.
Häufige Fragen zu den Kosten einer Website
Was kostet eine Website mit 5 Seiten?
Eine Firmenwebsite mit rund fünf bis acht Seiten liegt bei uns zwischen 2.000 und 4.000 Euro. Darin enthalten sind individuelles Design, Kontaktformular und die Grundlagen, damit die Seite bei Google gefunden werden kann. Ob Sie Texte und Bilder selbst liefern, bewegt den Preis innerhalb dieser Spanne.
Warum ist eine Agentur teurer als ein Baukasten?
Beim Baukasten bezahlen Sie für das Werkzeug und machen die Arbeit selbst. Bei einer Agentur bezahlen Sie für die Arbeit. Der Unterschied zeigt sich vor allem bei Texten, Struktur und Sichtbarkeit, also genau bei dem, was darüber entscheidet, ob die Website Anfragen bringt.
Was kostet eine WordPress Website?
WordPress selbst ist kostenlos. Bezahlt werden Konzept, Design, Umsetzung und Inhalte, also dieselben Posten wie bei jedem anderen System. Bei uns liegt eine WordPress-Website je nach Umfang zwischen 2.000 und 10.000 Euro. Dazu kommen Domain, Hosting und Wartung als laufende Kosten.
Was kostet eine Website im Monat?
Laufend fallen Domain und Hosting an, dazu die Wartung. Domain liegt üblicherweise bei 10 bis 20 Euro im Jahr, Hosting je nach Anbieter bei etwa 5 bis 30 Euro im Monat. Ein SSL-Zertifikat ist bei den meisten Anbietern enthalten. Was die Betreuung kostet, hängt vom Umfang ab.
Kann ich eine Website unter 1.000 Euro erstellen lassen?
Angebote in dieser Größenordnung gibt es, wir halten sie aber für unseriös. In einem Website-Projekt stecken Konzept, Struktur, Design, Umsetzung, Texte und Rechtstexte. Wer unter 1.000 Euro anbietet, spart an einer dieser Stellen, meist an den Texten oder an der Struktur.
Wird eine Website gefördert?
Gefördert wird in der Regel nicht die Website selbst, sondern die Digitalisierung dahinter, etwa ein Onlineshop, ein Buchungssystem oder eine Schnittstelle zur Warenwirtschaft. Die Förderquoten liegen je nach Programm meist zwischen 30 und 50 Prozent. Wichtig: Der Auftrag darf erst nach der Bewilligung vergeben werden.
Wie lange dauert es, eine Website erstellen zu lassen?
Der häufigste Verzögerungsgrund sind nicht die Technik, sondern die Inhalte. Liegen Texte und Bilder vor, geht es zügig. Fehlen sie, zieht sich ein Projekt schnell über Monate. Klären Sie vor dem Start, wer die Inhalte liefert und bis wann.
Fazit
Rechnen Sie für eine individuelle Firmenwebsite mit 2.000 bis 10.000 Euro, je nachdem wie viel individuell entschieden werden muss. Planen Sie die laufenden Kosten für Domain, Hosting und Wartung von Anfang an mit ein.
Lassen Sie die Finger von Angeboten unter 1.000 Euro. Eine professionelle Website entsteht nicht durch das Austauschen eines Logos in einer Vorlage, sondern durch Konzept, Design, Inhalte und technische Umsetzung.
Wenn Sie eine Zahl für Ihr Projekt wollen statt einer groben Spanne, rechnen Sie sie im Preisrechner aus oder schreiben Sie uns kurz, was Sie vorhaben.