Autor: Max Prügner, Webdesigner seit 2017
Spezialist für moderne Websites für kleine und mittelständische Unternehmen · Über 400 Websites erstellt · mehr als 300 Kunden in Betreuung

Eine Firmenwebsite kostet bei MP-Webdesign typischerweise 3.000 Euro. Die Hälfte unserer Kunden zahlt diesen Betrag oder weniger. Die laufende Betreuung beginnt bei 75 Euro im Monat, Hosting und Domain sind darin enthalten. Ob es teurer wird, hängt vor allem an der Seitenzahl und daran, ob Texte und Bilder schon vorliegen. Grundlage sind unsere Projekte aus den letzten zwei Jahren, Stand September 2026.

Das Wichtigste im Überblick

  • Bei 7 von 10 Projekten schreiben wir die Texte, weil der Kunde sie nicht liefert. Das ist der häufigste Zusatzposten.
  • Bilder kosten bei uns nichts extra. Wir empfehlen trotzdem eigene Fotos, auch vom Handy.
  • Anwaltlich geprüfte Rechtstexte kosten 1.500 bis 2.000 Euro zusätzlich. Sie sind eine Option, keine Pflicht.
  • Von 20 Websites, die wir 2025 und 2026 von anderen Anbietern übernommen haben, mussten wir 18 zuerst reparieren.
  • Von 80 Förderanträgen, die wir in zweieinhalb Jahren begleitet haben, wurden alle 80 bewilligt. Ob ein Programm für Sie greift, hängt vom Bundesland ab.

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Was kostet eine Website bei uns wirklich?

Die Hälfte unserer Kunden zahlt 3.000 Euro oder weniger für ihre Firmenwebsite.

Die folgenden Anteile sind eine Einschätzung aus rund 120 Projekten der letzten zwei Jahre, keine ausgewertete Statistik. Wo wir exakt gezählt haben, nennen wir die genaue Zahl und den Zeitraum dazu.

PreisstufeAnteil unserer ProjekteTypischer Umfang
rund 2.000 €20 %kleine Firmenseite, wenige Unterseiten
rund 3.000 €30 %Standard-Firmenwebsite
4.000 bis 6.000 €30 %mehr Unterseiten, Leistungs- und Standortseiten
über 6.000 €20 %besondere Funktionen, größere Projekte

Nach oben und unten ist mehr Luft, als die Tabelle vermuten lässt. Das günstigste Projekt der letzten zwei Jahre lag bei 1.500 Euro, das teuerste bei 20.000 Euro. Dazwischen liegt Faktor 13. Genau deswegen bringt Ihnen eine Preisspanne aus dem Netz wenig. Sie brauchen keinen Korridor, sondern eine Größenordnung und die Gründe dafür.

Wo Sie selbst landen, hängt weniger an Ihrer Branche als daran, wie viel entschieden werden muss.

Wenn das auf Sie zutrifftlanden Sie typischerweise bei
Kleiner Betrieb, wenige Leistungen, Texte kommen von Ihnen2.000 bis 3.000 €
Mehrere Leistungen oder Standorte, jeweils mit eigener Seite4.000 bis 6.000 €
Buchungssystem, Kundenbereich, Mehrsprachigkeit oder Anbindung an vorhandene Softwareüber 6.000 €

Wir rechnen im Festpreis, nicht nach Stunden. Sie bekommen vor dem Start eine Zahl, und die gilt. Wenn während des Projekts etwas dazukommt, das vorher nicht besprochen war, sagen wir Ihnen das vorher und nicht mit der Schlussrechnung. Für Sie ist das planbar. Für uns heißt es, dass wir vorher genau hinschauen müssen. Uns ist das lieber als eine Stundenliste, die am Ende ohnehin niemand nachprüft.

Ob 3.000 Euro nun viel oder wenig sind, sieht man erst im Vergleich. Nach unserer Einschätzung aus neun Jahren am Markt fangen Webdesign-Kosten für eine ordentlich gebaute Firmenwebsite bei ungefähr 1.500 Euro an und gehen bei Agenturen mit größerem Apparat in den fünfstelligen Bereich. Eine belastbare Erhebung dazu gibt es in Deutschland nicht, das ist also Erfahrung und keine Statistik. Wir liegen im unteren Mittelfeld. Das liegt nicht daran, dass wir irgendwo sparen, sondern daran, dass wir zu dritt arbeiten und keine Etage Overhead mitbezahlen müssen.

Warum wir diese Zahlen überhaupt veröffentlichen: weil wir die Frage sonst dreimal die Woche am Telefon beantworten. Und weil die meisten, die sich informieren, nach zwanzig Minuten Recherche schlauer sein wollen und nicht ratloser. Wenn Ihr Unternehmen deutlich über oder unter diesen Werten liegt, hat das immer einen Grund, und den erklären wir Ihnen auch.

Für Ihren eigenen Fall geht es am schnellsten über den Preiskalkulator. Dort stellen Sie in wenigen Minuten zusammen, was Ihre Seite können soll. Wir melden uns danach und nennen Ihnen die Größenordnung im Gespräch, weil sich zwei, drei Rückfragen nun einmal nicht anklicken lassen.

Warum wir alles unter 1.000 Euro für unseriös halten

Unter 1.000 Euro lässt sich keine Website erstellen, die ihren Zweck erfüllt. Das ist keine Preispolitik, sondern eine Rechnung.

In jedem Projekt stecken Gespräch und Konzept, Struktur, Design, Umsetzung, Texte, Rechtstexte, ein Test auf verschiedenen Geräten und die Übergabe. Setzen Sie dafür zwei Arbeitstage an, was knapp gerechnet ist, und nehmen Sie einen Stundensatz, von dem in Deutschland jemand leben kann. Dann sind Sie über 1.000 Euro, bevor irgendetwas Besonderes dabei war.

Wer deutlich weniger verlangt, spart an einer dieser Stellen. Meistens ist es der Text. Der Kunde soll ihn selbst liefern, kommt nicht dazu, und die Website steht ein halbes Jahr halbfertig herum. Manchmal ist es die Struktur: eine gekaufte Vorlage, in die das Logo eingesetzt wurde. Das sieht auf den ersten Blick ordentlich aus und lässt sich später kaum erweitern.

Umgekehrt heißt teuer nicht automatisch gut. Es heißt nur, dass unterhalb einer bestimmten Grenze die Rechnung nicht aufgehen kann. Wir sind von dieser Grenze selbst nicht weit weg, und das gehört dazugesagt. Unser günstigstes Projekt der letzten zwei Jahre lag bei 1.500 Euro. Zwischen 900 und 1.500 Euro liegen keine Welten. Genau in dieser Spanne entscheidet sich aber, ob Texte geschrieben, Rechtstexte geprüft und die Seite auf dem Handy getestet wird oder eben nicht.

Eine Ausnahme gibt es, und die ist groß: Wenn Sie die Seite selbst bauen, gelten diese Zahlen nicht. Ein Baukasten kostet Sie 15 bis 25 Euro im Monat, dazu kommt Ihre Zeit. Das ist dann aber kein Angebot für 800 Euro, sondern Sie machen die Arbeit selbst und zahlen jeden Monat Miete für das System.

Wir sagen das auch dann, wenn wir selbst gar nicht im Rennen sind. Wenn Sie ein Angebot über 800 Euro vorliegen haben, schicken Sie es uns gern. Wir sagen Ihnen, was darin fehlt, und Sie entscheiden danach selbst. Meistens fehlen die Texte, manchmal die Rechtstexte, und fast immer fehlt jemand, der nach dem Launch noch erreichbar ist. Das kostet Sie nichts und uns zwanzig Minuten.

Diese Kosten kommen fast immer dazu, und so oft passiert das

Bei sieben von zehn Projekten der letzten zwei Jahre mussten wir die Texte selbst schreiben, weil der Kunde sie nicht geliefert hat.

Diese Quote ist eine Einschätzung aus der Praxis, kein ausgezählter Wert. Die Preisangaben darunter sind es nicht, die stehen so in unseren Angeboten.

PostenWie oft bei unsKosten
Texte durch uns geschrieben7 von 10 Projekten500 bis 1.000 € bei kleinen Seiten, darüber individuell
Stockbilder statt eigener Fotosbei den meisten Projektenkein Aufpreis
Rechtstexte, anwaltlich geprüftOption, fast nur bei größeren Projekten1.500 bis 2.000 €, kommt obendrauf

Über Texte redet vorher kaum jemand gern. Fast jeder sagt beim ersten Termin: die Texte schreibe ich selbst, das ist kein Problem. Bei sieben von zehn landet die Aufgabe am Ende trotzdem bei uns, weil zwischen Angebot und Launch das Tagesgeschäft dazwischenkommt. Das ist kein Vorwurf. Wer einen Betrieb führt, hat abends selten Lust, fünf Unterseiten zu formulieren. Man sollte es nur einplanen, statt sich davon überraschen zu lassen.

Bilder sind der Posten, der bei uns nicht anfällt. Wenn Sie keine eigenen Fotos liefern, nehmen wir Stockbilder, und das kostet Sie nichts extra.

Empfehlen würden wir trotzdem immer eigene Bilder. Und damit meinen wir nicht zwingend ein Fotoshooting. Die Kamera in einem halbwegs aktuellen Handy liefert eine Qualität, die für eine Website völlig ausreicht. Ihre Werkstatt, Ihr Team, Ihr Fahrzeug, eine fertige Baustelle: solche Aufnahmen wirken persönlicher als jedes gekaufte Bild, weil man sieht, dass es Ihr Betrieb ist und nicht ein Fotomodell aus einer Datenbank. Achten Sie auf Tageslicht, halten Sie das Handy quer, und machen Sie von jedem Motiv lieber fünf Aufnahmen als eine. Den Rest übernehmen wir.

Stockbilder sind der Rückfallweg, kein Nachteil. Für einen Dienstleister mit erklärungsbedürftiger Leistung reichen sie in der Regel völlig, und niemand muss ein Projekt aufschieben, weil noch keine Fotos da sind. Anders sieht es aus, wenn Ihr Ergebnis oder Ihre Leute das eigentliche Verkaufsargument sind. Handwerk mit sichtbarem Ergebnis, eine Praxis, ein Restaurant: da lohnt sich zusätzlich ein Fotograf vor Ort. Den empfehlen wir Ihnen gern, rechnen ihn aber nicht über uns ab.

Bei den Rechtstexten trennen wir Pflicht und Kür, weil da ständig etwas durcheinandergeht. Ein Impressum und eine Datenschutzerklärung braucht jede geschäftlich genutzte Website. Das ist keine Empfehlung von uns, das steht in § 5 DDG. Eine anwaltliche Prüfung dieser Texte braucht sie nicht. Die kostet 1.500 bis 2.000 Euro und kommt auf den Projektpreis obendrauf. Kleine Betriebe entscheiden sich praktisch nie dafür, und das ist meistens auch vertretbar. Bei Gesundheitsdaten oder wenn über die Seite Verträge geschlossen werden, sieht die Rechnung anders aus.

Wie lange das Ganze dauert, hängt an derselben Frage. Drei bis sechs Wochen, wenn Texte und Bilder vorliegen. Der häufigste Grund für Verzögerungen ist nicht die Technik, sondern fehlende Zuarbeit. Wir warten deutlich öfter auf ein Logo in ordentlicher Auflösung als auf einen Server.

Was kostet eine Website pro Monat?

Die laufende Betreuung beginnt bei MP-Webdesign bei 75 Euro im Monat, Hosting und Domain sind darin enthalten.

PostenKosten
Betreuung und Wartungab 75 € im Monat, netto
Hostingin der Betreuung enthalten. Ohne Betreuung 100 bis 200 € im Jahr.
Domainin der Betreuung enthalten. Ohne Betreuung 10 bis 20 € im Jahr.
SSL-Zertifikatenthalten
Summeab 900 € im Jahr, netto, alles enthalten

Damit beginnen die laufenden Kosten bei 900 Euro im Jahr, netto, und darin ist alles enthalten. Keine Rechnung vom Hoster, keine separate Domainverlängerung, kein Zertifikat, das Sie im Blick behalten müssen. Wir haben bewusst eine Zahl daraus gemacht, weil die Addition sonst bei Ihnen landet.

Teurer wird es, wenn die Seite größer ist, wenn viele Plugins mitlaufen, wenn ein Buchungssystem oder ein Kundenbereich dranhängt oder wenn Sie feste Reaktionszeiten brauchen. Was für Ihre Seite gilt, sagen wir Ihnen vorher und nicht auf der ersten Rechnung.

Dass Hosting und Domain bei uns mitlaufen, hat einen Grund, der über den Preis hinausgeht. Wenn eine Website morgens nicht erreichbar ist, fängt sonst die Sucherei an, wer zuständig ist. Der Hoster sagt: der Server läuft. Die Agentur sagt: an der Seite wurde nichts geändert. Dazwischen steht ein Unternehmen, das nicht erreichbar ist und keine Anfragen bekommt. Bei uns gibt es diese Frage nicht, weil beides bei uns liegt.

Beim Hosting ist billig übrigens oft teuer. Auf günstigen Paketen liegen sehr viele Kundenprojekte in derselben Umgebung. Wird eines davon angegriffen, kann es die Nachbarn mit treffen, ohne dass die etwas falsch gemacht haben. Dazu kommen längere Ladezeiten, und die kosten Sie Besucher, bevor irgendjemand Ihre Seite überhaupt gesehen hat. Die 150 Euro Ersparnis im Jahr sind schnell weg, wenn die Seite zwei Sekunden langsamer lädt.

Von 100 Kunden bleiben nach unserer Erfahrung 95 nach dem ersten Jahr in der Website-Betreuung und WordPress-Wartung. Das sagt mehr über eine Betreuung aus als jede Selbstbeschreibung, weil niemand einen monatlichen Vertrag behält, den er nicht braucht.

Kunden sagen uns trotzdem manchmal: ich brauche das nicht, ich ändere ja ohnehin nichts an der Seite. Darauf antworte ich: das mag sein, nur geht es dabei nicht um Ihre Änderungen, sondern um die von WordPress. Wir haben in den Jahren 2025 und 2026 zwanzig Websites von anderen Anbietern übernommen. Bei 18 davon mussten wir zuerst reparieren, bevor überhaupt etwas Neues möglich war. Das ist gezählt, nicht geschätzt. In aller Regel ging es um veraltete WordPress-Versionen und um Plugins, die seit Jahren kein Update gesehen hatten. Was in solchen Fällen ansteht, haben wir in unseren Beiträgen zur WordPress-Sicherheit und dazu, was bei einem gehackten WordPress zu tun ist, aufgeschrieben.

Eine Website ist wie ein Haus mit Garten. Direkt nach dem Bau sieht alles gut aus. Wenn Sie drei Jahre nichts machen, wuchert der Garten, und das Aufräumen kostet mehr, als die Pflege gekostet hätte.

Was den Preis bestimmt

Den Preis bestimmen vier Dinge: Seitenanzahl, Individualität des Designs, Funktionen und ob Texte und Bilder vorliegen.

Die Seitenanzahl ist der größte Hebel und der, den man am leichtesten unterschätzt. Eine Website mit fünf Unterseiten ist schnell gebaut. Eine mit dreißig auch, nur eben dreißigmal. Jede Leistungsseite und jede Standortseite muss strukturiert, formuliert, bebildert und für Google sauber aufgesetzt werden. Wenn Sie für sechs Leistungen und vier Städte je eine eigene Seite wollen, planen Sie kein kleines Projekt mehr.

Beim Design geht es darum, wie weit wir vom Standard weg wollen. Wir arbeiten mit WordPress und Divi. Ein sauberes, aufgeräumtes Layout auf dieser Basis ist der Normalfall und in den Preisen oben enthalten. Ein durchgestaltetes Erscheinungsbild mit eigenen Grafiken, eigenem Raster und abgestimmten Animationen ist Handarbeit und kostet entsprechend.

An den Funktionen wachsen Projekte am schnellsten. Ein Kontaktformular ist Standard. Ein Buchungskalender, ein Kundenlogin oder eine Anbindung an Ihre vorhandene Software sind eigene Entwicklungen innerhalb des Projekts. Das kostet einmal beim Bauen und dann noch einmal laufend in der Wartung, weil jede Schnittstelle gepflegt werden will.

Suchmaschinenoptimierung, also SEO, gehört bei uns zum Bau dazu und ist keine Zusatzoption. Saubere Struktur, sinnvolle Überschriften, schnelle Ladezeiten und lesbare Texte sind im Preis drin. Was darüber hinausgeht, also laufende Betreuung der Rankings, neue Inhalte und Linkarbeit, ist ein eigenes Thema mit eigenem Budget.

Bleibt die Zulieferung. Ob Texte und Bilder vorliegen, verschiebt den Preis um mehrere hundert bis über tausend Euro. Wer bei der Anfrage schon weiß, was auf seiner Website stehen soll, bekommt ein günstigeres Angebot als jemand, der bei null anfängt.

Wie sich das aufaddiert, sehen Sie am besten an einem Fall aus der Praxis. Ein Handwerksbetrieb will eine neue Website. Fünf Unterseiten, Standard-Layout, Texte kommen vom Kunden, Fotos von der letzten Baustelle sind vorhanden. Dieser Fall liegt bei rund 2.000 Euro. Jetzt kommen vier Leistungsseiten dazu, weil der Betrieb bei Google für vier Suchbegriffe gefunden werden will. Die Texte schreiben wir, weil im Betrieb niemand dazu kommt. Und das Layout soll zum neuen Logo passen. Damit sind wir bei 4.000 bis 5.000 Euro, ohne dass unterwegs irgendjemand etwas Unnötiges gewollt hätte.

Deshalb steht vor jedem Angebot ein Gespräch und kein Formular. Die vier Punkte von oben hat man in zwanzig Minuten durch. Danach steht die Größenordnung, und niemand muss raten.

Kann eine KI die Website nicht einfach bauen?

Eine KI liefert in Minuten einen brauchbaren Entwurf, aber sie übernimmt keine Verantwortung für Rechtstexte, Bildrechte und Sicherheitsupdates.

Die Frage kommt 2026 in fast jedem Erstgespräch, und sie ist berechtigt. Die Werkzeuge sind gut geworden. Wer eine einfache Seite für ein Nebenprojekt braucht, kommt damit weiter, als das vor zwei Jahren möglich war. Für einen Verein, eine Landing Page zu einem einzelnen Angebot oder eine Seite, die vor allem Adresse und Öffnungszeiten zeigt, ist das oft die vernünftige Wahl. Wir raten in solchen Fällen auch dazu, statt ein Angebot zu schreiben.

BaukastenKI-ToolFreelancerAgentur
Ihr Zeitaufwandhochmittelgeringgering
Texte und BilderSieSie, mit Vorschlägenmeist gemeinsammeist gemeinsam
Wer haftet für Rechtstexte und BildrechteSieSieAbspracheAbsprache
Wer macht SicherheitsupdatesAnbieter, für sein Systemniemandnach Vereinbarungnach Vereinbarung
Anbieterwechselschwer, Daten bleiben im Systemje nach Exportmeist möglichmeist möglich
Geeignet wennBudget sehr klein, Anspruch kleinschneller Entwurf, Nebenprojektklares Projekt, ein Ansprechpartnermehr Umfang, mehr Beteiligte

Die beiden mittleren Zeilen sind die wichtigen. Sie stehen in keinem Werbeversprechen, und sie ändern sich auch nicht, wenn die Tools nächstes Jahr besser werden. Wenn auf Ihrer Website ein Bild ohne Lizenz liegt, bekommen Sie die Abmahnung und nicht das Werkzeug. Wenn die Datenschutzerklärung nicht zu den Diensten passt, die tatsächlich eingebunden sind, haften Sie. Und wenn ein Sicherheitsupdate fällig ist, macht es jemand oder eben niemand.

Belastbare Zahlen zum Nacharbeiten von KI-Websites haben wir nicht, deshalb behaupten wir dazu auch nichts. Unter den 20 übernommenen Fremdprojekten war keine einzige KI- oder baukastengebaute Seite.

Wenn jemand mit einer selbst gebauten Seite zu uns kommt, schauen wir uns drei Dinge an, bevor wir über Preise reden. Erstens die Rechtstexte: passt die Datenschutzerklärung zu den Diensten, die wirklich eingebunden sind? Zweitens die Bilder: gibt es für jedes eine Lizenz, und deckt sie auch die gewerbliche Nutzung ab? Drittens den Unterbau: läuft die Seite auf einem System, das sich aktuell halten lässt, oder auf einer Plattform, aus der die Inhalte später nicht mehr herauskommen? Danach ist meistens klar, ob wir weiterbauen oder neu anfangen. Das ist keine Statistik, sondern unsere Vorgehensweise.

Wenn Sie zwischen Selbermachen und Beauftragen schwanken, haben wir das ausführlicher aufgeschrieben: Webdesigner oder Website-Baukasten und WordPress oder Jimdo im Vergleich.

Förderung: was realistisch möglich ist

Von 80 Förderanträgen, die wir in den letzten zweieinhalb Jahren begleitet haben, wurden alle 80 bewilligt. Ob für Ihr Vorhaben ein Programm greift, hängt vom Bundesland und von der Art des Projekts ab und lässt sich pauschal nicht sagen.

Gefördert wird dabei in der Regel nicht die Website selbst, sondern die Digitalisierung dahinter, also etwa ein Buchungssystem, ein Kundenportal oder eine Schnittstelle zu Ihrer vorhandenen Software. Eine reine Imageseite hat es deutlich schwerer als ein Vorhaben, das einen Arbeitsablauf verändert.

Der zweite Satz oben klingt schwächer als der erste, gehört aber dazu. Die Programmlandschaft in Deutschland ist unübersichtlich. Manche Programme fördern die Beratung rund um ein Digitalisierungsvorhaben, andere die Umsetzung. Manche laufen über den Bund, andere über das Land, wieder andere über die Kammern. Was in Sachsen möglich ist, gilt in Bayern nicht, und was letztes Jahr lief, kann dieses Jahr ausgelaufen sein. Wer Ihnen ohne Kenntnis Ihres Vorhabens eine Förderquote nennt, rät.

Zurück zu den 80 Anträgen. Die Zahl klingt zu gut, deshalb die Erklärung dazu. Wir stellen einen Antrag nur, wenn die Voraussetzungen stimmen. Wenn wir nach dem ersten Blick sehen, dass ein Vorhaben nicht ins Programm passt, sagen wir das und lassen es. Deshalb steht am Ende eine Quote von 100 Prozent. Kein Trick. Wir entscheiden vorher, was wir überhaupt einreichen.

Eine Zusage für Ihren Fall ist das trotzdem nicht. Über einen Antrag entscheidet die Förderstelle und nicht wir. Was wir mitbringen, ist die Erfahrung aus diesen 80 Verfahren, also die Formulare, die Fristen und die Punkte, an denen Anträge üblicherweise scheitern.

Eine Sache ist wichtiger als die Frage nach der Höhe, und die geht regelmäßig unter: die Reihenfolge. Bei vielen Programmen darf das Vorhaben erst starten, wenn die Bewilligung da ist. Wenn Sie erst beauftragen und danach den Antrag stellen, fallen Sie aus der Förderung heraus, egal wie gut das Projekt sonst passt. Wenn Sie also über eine Förderung nachdenken, sprechen Sie uns an, bevor Sie einen Auftrag unterschreiben, und nicht danach.

Und wenn nichts passt, sagen wir Ihnen das. Ein Antrag, der von vornherein aussichtslos ist, kostet Sie Wochen und uns Aufwand. Dann bauen wir die Website eben ohne Förderung, und Sie wissen wenigstens, dass Sie nichts liegen lassen.

Welche Programme gerade laufen, sehen Sie in der Förderdatenbank des Bundes, gefiltert nach Ihrem Bundesland. Was wir zum Thema zusammengetragen haben, steht in unserem Beitrag zu den Förderprogrammen für Websites im Überblick.

Was Sie bei uns bekommen

Sie bekommen einen Festpreis, einen festen Ansprechpartner und jemanden, der nach dem Launch noch da ist.

MP-Webdesign gibt es seit 2017. Wir sind zu dritt, haben über 400 Websites gebaut und betreuen über 300 Websites laufend. Bei dieser Größe sprechen Sie immer mit derselben Person und müssen trotzdem nicht warten, wenn jemand im Urlaub ist. Ein Ticketsystem, in dem Ihre Anfrage durch drei Abteilungen wandert, haben wir nicht.

Wir arbeiten deutschlandweit. Der Standort ändert am Preis nichts, weil der größte Teil der Arbeit ohnehin am Rechner passiert und der Rest per Video oder Telefon. Vor Ort sind wir vor allem in Sachsen unterwegs, deshalb gibt es eigene Seiten zu Webdesign in Dresden, Webdesign in Leipzig und Webdesign in Chemnitz.

Im Projektpreis bekommen Sie eine Website auf WordPress, sauber strukturiert, für Google lesbar aufgesetzt, mit Impressum und Datenschutzerklärung, auf allen Bildschirmgrößen brauchbar. In der Betreuung bekommen Sie Updates, Backups, Hosting, Domain und einen Ansprechpartner, wenn etwas klemmt.

Was Sie nicht bekommen, ist ein Versprechen auf Platz 1 bei Google. Wer Ihnen das verspricht, verkauft Ihnen Hoffnung. Wir sagen Ihnen vorher, was realistisch ist, auch wenn das im Verkaufsgespräch nicht die angenehmere Variante ist.

Der Ablauf ist bei fast allen Projekten gleich. Erst ein Gespräch, in dem wir Umfang und Ziel klären. Dann ein Angebot mit Festpreis. Nach der Zusage sammeln wir Texte, Bilder und Zugänge ein, das ist erfahrungsgemäß der Teil, an dem es hakt. Dann bauen wir, Sie sehen einen Entwurf, wir korrigieren, und die Seite geht online.

Nach dem Launch sind wir noch da. Das klingt nach einer Selbstverständlichkeit, war aber bei den meisten übernommenen Projekten genau der Bruch: die Seite war gebaut, und danach hat sich niemand mehr gekümmert. Bei uns fängt an der Stelle die Betreuung an, und Sie haben weiterhin dieselbe Nummer.

Wer in eine Website investiert, will vorher sehen, was dabei herauskommt. Unsere Referenzen und die Bewertungen bei Google und Trustpilot sind der ehrlichste Teil unserer Selbstdarstellung, weil wir sie nicht selbst schreiben. Welche Leistungen im Einzelnen dazugehören, steht auf den Seiten Website erstellen lassen und Website-Betreuung und WordPress-Wartung.

Häufige Fragen

Was sollte eine Webseite pro Monat kosten?

Bei MP-Webdesign beginnt die laufende Betreuung bei 75 Euro im Monat. Hosting und Domain sind darin enthalten, es kommt also nichts obendrauf. Teurer wird es bei größeren Seiten, bei einem Buchungssystem oder wenn feste Reaktionszeiten vereinbart sind. Wer keine Betreuung bucht, zahlt Hosting und Domain woanders und kümmert sich selbst um Updates, Backups und Sicherheit.

Wie hoch sind die jährlichen Kosten für eine Homepage?

Bei uns ab 900 Euro netto im Jahr, und darin ist alles enthalten: Betreuung, Wartung, Hosting, Domain und SSL-Zertifikat. Sie bekommen eine Rechnung im Jahr statt vier von drei verschiedenen Anbietern. Ohne Betreuung zahlen Sie Hosting mit 100 bis 200 Euro und die Domain mit 10 bis 20 Euro im Jahr selbst.

Wie viel Geld kann man für eine Website verlangen?

Am Markt fangen die Preise für eine ordentlich gebaute Firmenwebsite bei rund 1.500 Euro an und gehen bis in den fünfstelligen Bereich. Bei uns zahlt die Hälfte der Kunden 3.000 Euro oder weniger, ein Fünftel liegt über 6.000 Euro. Der Preis richtet sich nach Umfang und Funktionen, nicht nach der Branche.

Was kostet eine Website mit 5 Seiten?

Eine Firmenwebsite mit rund fünf Unterseiten liegt bei uns typischerweise zwischen 2.000 und 3.000 Euro. Gemeint sind damit Startseite, Leistungen, Über uns, Kontakt und die Rechtstexte. Kommen die Texte von uns, sind es bei dieser Größe 500 bis 1.000 Euro mehr. Bilder kosten nichts extra, weil wir Stockbilder nehmen, wenn keine eigenen vorliegen.

Wie viel kostet ein Webdesigner pro Stunde?

Wir rechnen nicht nach Stunden, sondern im Festpreis. Nach unserer Markterfahrung liegen die Stundensätze für Webdesign in Deutschland grob zwischen 60 und 120 Euro, eine belastbare Erhebung dazu gibt es nicht. Ein Festpreis ist für Sie besser planbar, weil das Risiko einer längeren Umsetzung bei uns liegt und nicht bei Ihnen.

Spielt es eine Rolle, wo der Anbieter sitzt?

Für den Preis nicht. Wir arbeiten deutschlandweit, und der größte Teil der Arbeit passiert am Rechner. Regionale Aufschläge, wie man sie gelegentlich liest, können wir aus unseren eigenen Projekten nicht bestätigen. Ein Unterschied bleibt: wenn Ihnen ein Treffen vor Ort wichtig ist, ist Nähe praktisch. Für Kunden in Sachsen gibt es eigene Seiten zu Dresden, Leipzig und Chemnitz.

Kann ich eine Website unter 1.000 Euro erstellen lassen?

Angebote in dieser Größenordnung gibt es, wir halten sie aber für unseriös. In einem Website-Projekt stecken Konzept, Struktur, Design, Umsetzung, Texte und Rechtstexte. Wer unter 1.000 Euro anbietet, spart an einer dieser Stellen, meistens an den Texten oder an der Struktur. Unser eigenes günstigstes Projekt der letzten zwei Jahre lag bei 1.500 Euro. Wie sich Baukasten und Agentur unterscheiden, steht in Webdesigner oder Website-Baukasten.

Was kostet ein Website-Relaunch?

Ein Relaunch liegt meist zwischen einer neuen kleinen Website und einem vollen Neubau, weil Inhalte oft schon vorhanden sind, die Technik aber komplett neu aufgesetzt wird. Was den Preis nach oben treibt, ist selten das Design, sondern der Zustand der alten Seite. Von 20 Websites, die wir 2025 und 2026 von anderen Anbietern übernommen haben, mussten wir bei 18 zuerst reparieren. Deshalb schauen wir uns vor einem Relaunch-Angebot immer erst die bestehende Seite an.

Nächster Schritt

Wenn Sie wissen wollen, was Ihr Projekt konkret kostet, stellen Sie es im Preiskalkulator zusammen. Das dauert ein paar Minuten, und wir haben danach alles, was wir für eine belastbare Auskunft brauchen. Die Zahl bekommen Sie von uns im Gespräch, nicht als automatisch erzeugte Spanne, weil eine Zahl ohne Rückfragen selten stimmt. Oder schreiben Sie uns kurz, was Sie vorhaben und wo Sie sitzen. Dann sagen wir Ihnen, mit welcher Größenordnung Sie rechnen müssen und ob sich der Blick auf eine Förderung lohnt. Auch dann, wenn die Antwort am Ende lautet, dass Ihre jetzige Seite es noch tut.

Quellen: § 5 DDG · Förderdatenbank des Bundes. Eigene Zahlen aus den Projekten von MP-Webdesign, Stand 7. September 2026.