

Autor: Max Prügner, Webdesigner seit 2017
Spezialist für moderne Websites für kleine und mittelständische Unternehmen · Über 400 Websites erstellt · mehr als 300 Kunden in Betreuung
Jimdo passt, wenn Sie schnell eine kleine Web-Visitenkarte brauchen und nicht vorhaben, sie auszubauen. WordPress passt, sobald die Website Kunden bringen soll oder mitwachsen muss. Beim Preis gewinnt Jimdo klar, daran ändert sich auch nach drei Jahren nichts. MP-Webdesign hat 20 Firmen von Jimdo zu WordPress begleitet. Gewechselt hat keine wegen der Kosten, sondern weil die Seite an eine Grenze gestoßen ist.
Das Wichtigste im Überblick
- Jimdo ist über drei Jahre günstiger als WordPress und bleibt es auch
- Gewechselt wird wegen Funktionsgrenzen, nicht wegen des Preises
- Jimdo betreibt zwei Systeme, Creator und Website Builder, mit sehr unterschiedlichen Grenzen
- Der Website Builder erlaubt keinen eigenen Code und keine Embed-Widgets
- Ein Wechsel ist kein Datenumzug, sondern ein Neubau bei laufender alter Seite
Die Kurzantwort nach Unternehmenstyp
Die Entscheidung hängt nicht am System, sondern daran, was die Website leisten soll.
| Ihre Situation | Unsere Empfehlung |
|---|---|
| Sie brauchen in zwei Tagen eine Seite mit Kontaktdaten und Öffnungszeiten | Jimdo |
| Nebenberuflich selbstständig, Budget unter 500 Euro | Jimdo |
| Lokaler Dienstleister, der über Google Anfragen gewinnen will | WordPress |
| Handwerksbetrieb mit Referenzen und Stellenanzeigen | WordPress |
| Verein mit wechselnden Redakteuren | WordPress |
| Onlineshop mit mehr als 50 Artikeln | WordPress mit WooCommerce |
| Sie wollen die Seite in zwei Jahren erweitern | WordPress |
Neben Jimdo und WordPress kommen Wix, IONOS und Squarespace in Frage. Wie die sich einordnen, steht weiter unten in einem eigenen Abschnitt.
Was sind Jimdo und WordPress?
Jimdo ist ein gehosteter Website-Baukasten aus Hamburg. Software, Hosting und Domain kommen vom Anbieter, Sie mieten das Paket monatlich. Updates und Sicherheit übernimmt Jimdo.
WordPress ist ein freies Content-Management-System. Es läuft auf einem Hosting Ihrer Wahl und wird über Themes und Plugins erweitert. Die Software kostet nichts, Hosting und Pflege schon.
Bei der Verbreitung ist der Abstand groß. WordPress läuft auf 40,7 Prozent aller Websites weltweit und auf 58,9 Prozent aller Websites, deren System bekannt ist (W3Techs, abgerufen am 3. September 2026). Jimdo liegt im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Praktisch heißt das: Für WordPress finden Sie überall jemanden, der Ihnen hilft. Für Jimdo suchen Sie länger.
Jimdo Creator oder Website Builder: Welches System haben Sie?
Jimdo betreibt zwei verschiedene Systeme, und in Vergleichen wird das fast nie erwähnt. Für alles Weitere ist es aber die wichtigste Frage.
Der ältere Jimdo Creator erlaubt eigenes HTML und CSS, hat einen Blog, URL-Weiterleitungen und passwortgeschützte Bereiche. Der neuere Jimdo Website Builder, früher unter dem Namen Dolphin, kann das alles nicht. Neukunden werden heute in der Regel in den Website Builder geführt, und ein späterer Wechsel zum Creator ist nicht vorgesehen.
So finden Sie es heraus: Schauen Sie im Bearbeitungsmodus in die Design-Einstellungen. Wenn Sie dort eigenes CSS hinterlegen können, nutzen Sie den Creator. Fehlt diese Möglichkeit, sitzen Sie im Website Builder. Ältere Jimdo-Seiten laufen häufiger im Creator, neu angelegte fast immer im Website Builder.
Diese Frage entscheidet mit, ob ein Wechsel überhaupt nötig ist. Wer im Creator sitzt und nur eigenes Styling braucht, hat mehr Spielraum, als er denkt. Wer im Website Builder sitzt, stößt an die Grenzen im nächsten Abschnitt.
Wo Jimdo aufhört
Jimdo bringt Sie schnell online und hört dann an klar definierten Stellen auf. Die härteste Grenze ist die Zahl der Unterseiten.
Im Start-Tarif dürfen es zehn Seiten sein. Im Grow-Tarif fünfzig. Unbegrenzt wird es erst im Unlimited-Tarif für 45 Euro im Monat. Ein Handwerksbetrieb mit acht Leistungen, fünf Referenzen, drei Stellenanzeigen und den Pflichtseiten ist bei zehn Seiten sofort raus und bei fünfzig nach zwei Jahren.
| Jimdo Website Builder | WordPress | |
|---|---|---|
| Unterseiten | Start 10, Grow 50, Unlimited unbegrenzt | unbegrenzt |
| Eigenes HTML, CSS oder JavaScript | nicht möglich, in keinem Tarif | vollständig |
| iFrames und externe Widgets per Embed-Code | nicht möglich | möglich |
| Erweiterungen von Drittanbietern | nur die eingebauten Integrationen | über 60.000 Plugins |
| Backup durch Sie selbst | nicht möglich, Jimdo sichert intern und stellt im Notfall nur die komplette Website wieder her | über Hoster oder Plugin, automatisiert und einzeln wiederherstellbar |
| Individuelle Benutzerkonten für Redakteure | nicht vorgesehen | ab Werk, mit Rollen und Rechten |
| Mehrsprachigkeit | nur Teile werden automatisch übersetzt | über WPML oder Polylang vollständig |
| Newsletter | externes Tool nötig | Plugin oder externes Tool |
Preise und Tarifstände vom 1. September 2026. Die Zeilen zu Code, Embeds und Backup stehen auf dem Jimdo-Hilfe-Center. Die Zeilen zu Mehrsprachigkeit, Benutzerkonten und Newsletter stammen aus Praxistests Dritter und aus unserer eigenen Arbeit. Alle Angaben beziehen sich auf den Website Builder, im Creator gelten andere Regeln.
Die zweite und dritte Zeile sind die, an denen unsere Kunden am häufigsten hängenbleiben. Kein eigener Code heißt eben auch: kein Embed-Code. Wenn das Buchungssystem, das CRM oder das Bewertungs-Widget angebunden werden soll und Jimdo keine fertige Integration dafür hat, geht es nicht. Es gibt keinen Umweg, weil der Umweg genau der Embed-Code wäre.
Die Backup-Zeile fällt meistens erst auf, wenn jemand versehentlich eine Seite gelöscht hat. Jimdo sichert die Websites zwar selbst, kann im Notfall aber nur die komplette Seite zurückholen, nicht die eine gelöschte Unterseite.
Von Jimdo zu WordPress wechseln: wie das in der Praxis läuft
Ein Wechsel ist kein Datenumzug, sondern ein Neubau. Das klingt nach mehr Aufwand, ist aber der Grund, warum dabei nichts verlorengeht.
In vielen Ratgebern lesen Sie von Export-Problemen und stundenlangem Kopieren. Das trifft zu, wenn Sie versuchen, eine Jimdo-Seite eins zu eins nach WordPress zu übertragen. MP-Webdesign macht das anders. Die neue Website entsteht parallel, während die alte online bleibt. Erst wenn alles steht, wird die Domain umgeschaltet.
Diese Umschaltung dauert weniger als einen Arbeitstag. Das ist der einzige Moment, in dem überhaupt etwas passieren kann, und er ist kurz.
MP-Webdesign hat das inzwischen zwanzigmal gemacht. Verloren gegangen ist dabei nichts, weil es nichts zu verlieren gibt. Die alte Seite läuft bis zur letzten Minute weiter, und die neue ist zu dem Zeitpunkt schon fertig.
| Was damit passiert | |
|---|---|
| Texte | werden übernommen und meist überarbeitet |
| Bilder | oft neu, weil Jimdo sie komprimiert ausliefert |
| Design | wird neu gebaut |
| Domain | bleibt, wird umgeschaltet |
| E-Mail-Postfächer | bleiben, werden vorher gesichert |
| Google-Rankings | bleiben, wenn die Seitenstruktur erhalten und sauber weitergeleitet wird |
| Jimdo-Vertrag | erst kündigen, wenn die neue Seite live ist |
Die letzte Zeile ist wichtiger, als sie aussieht. Wer Jimdo zu früh kündigt, steht ohne Website da. Und den Domain-Auth-Code bekommen Sie über den Jimdo-Support, das dauert ein paar Tage. Beides planen wir vorher ein.
Der eine Punkt, bei dem wir aufpassen: die Seitenstruktur. Wenn eine alte Adresse wegfällt, muss sie per 301 auf die neue zeigen. Sonst verlieren Sie Rankings, die Sie sich über Jahre erarbeitet haben. Das ist der Teil, den man bei einem Wechsel wirklich falsch machen kann.
Sie überlegen zu wechseln? Schicken Sie uns die Adresse Ihrer Jimdo-Seite. Wir schauen sie uns an und sagen Ihnen, was ein Umzug in Ihrem Fall kosten würde. Das kostet nichts und verpflichtet zu nichts. Jimdo-Website zu WordPress umziehen lassen
Was beides über drei Jahre kostet
Jimdo ist günstiger. Das bleibt auch nach drei Jahren so.
Viele Vergleiche behaupten, die Rechnung kippe irgendwann zugunsten von WordPress. Das stimmt nicht. Die folgende Tabelle vergleicht, was die Systeme selbst kosten, ohne Arbeitsleistung.
| Jimdo Start | Jimdo Grow | WordPress selbst gebaut | |
|---|---|---|---|
| Paket bzw. Hosting, pro Jahr | 132 € | 216 € | ca. 96 € |
| Domain, pro Jahr | 1. Jahr frei, danach ca. 20 € | 1. Jahr frei, danach ca. 20 € | ca. 20 € |
| Theme, einmalig | 0 € | 0 € | 0 bis 70 € |
| Summe Jahr 1 | 132 € | 216 € | ca. 185 € |
| Summe nach 3 Jahren | ca. 435 € | ca. 690 € | ca. 420 € |
Jimdo-Preise Stand 1. September 2026.
WordPress selbst gebaut ist über drei Jahre sogar billiger als Jimdo Grow. Was in dieser Tabelle nicht steht, ist Ihre Zeit. Rechnen Sie mit zwanzig bis vierzig Stunden für den Aufbau und danach mit ein bis zwei Stunden im Monat für Updates. Wenn Ihre Stunde etwas wert ist, dreht sich das Bild sofort.
Und wenn es jemand für Sie baut?
Dann vergleichen Sie zwei verschiedene Dinge. Ein Jimdo-Tarif ist eine Softwaremiete. Eine Website vom Dienstleister ist Softwaremiete plus Arbeitsleistung, so wie ein Werkzeugverleih und ein Handwerker nicht dasselbe sind.
Eine Website von MP-Webdesign beginnt bei 2.000 Euro, nach oben offen je nach Umfang, dazu kommen Hosting und Betreuung mit [HOSTING] und [WARTUNG]. Das ist ein Vielfaches jedes Baukasten-Tarifs, und daran ändert auch das dritte Jahr nichts.
Was Sie dafür bekommen, ist kein besseres System. Es ist eine Seite, die auf Ihr Geschäft zugeschnitten ist, bei Google gefunden wird und in fünf Jahren noch erweiterbar ist. Ob Ihnen das den Unterschied wert ist, hängt davon ab, was die Website einbringen soll. Bei einer Seite, die nur die Telefonnummer zeigt, ist die Antwort ehrlicherweise nein.
Was bei uns drin ist, steht auf der Seite Website erstellen lassen.
Förderung
Für kleine und mittlere Betriebe gibt es weiterhin Programme, die einen Teil der Kosten übernehmen, vor allem auf Landesebene und über die BAFA-Beratungsförderung. Das Bundesprogramm go-digital ist zum 31. Dezember 2024 ausgelaufen und steht nicht mehr zur Verfügung. Was in Ihrem Bundesland und Ihrer Branche aktuell möglich ist, prüfen wir auf Wunsch vorab.
Jimdo und SEO: was geht und was nicht
Jimdo erlaubt Seitentitel und Meta-Beschreibungen und hat einen Assistenten, der beides bewertet. Das deckt die Grundlagen ab. Was fehlt, ist der Zugriff auf alles darunter.
Ladezeit lässt sich kaum beeinflussen, weil Sie weder an den Code noch an die Bildauslieferung herankommen. Strukturierte Daten über den Standardumfang hinaus sind nicht vorgesehen, denn dafür bräuchten Sie eigenes Markup. Und ein technisches Problem können Sie nicht selbst lösen, sondern nur melden.
Für eine lokale Web-Visitenkarte reicht das. Wer in einem umkämpften Feld ranken will, stößt schnell an eine Wand, die nichts mit den Inhalten zu tun hat. Wie viel an der Ladezeit hängt, haben wir hier aufgeschrieben: Ladezeit der Website verbessern.
Bei WordPress ist der umgekehrte Fall das Problem. Sie können alles beeinflussen, also können Sie auch alles kaputtmachen. Ein überladenes Theme und zwanzig Plugins sind langsamer als jede Jimdo-Seite. Der Vorteil ist nur dann einer, wenn jemand ihn nutzt.
Welche Alternativen gibt es zu Jimdo?
Wer zwischen Jimdo und WordPress schwankt, schaut meistens auch auf Wix, IONOS und Squarespace. Die kurze Einordnung: Alle drei sind Baukästen und teilen die Grenzen aus dem Abschnitt oben. Sie mieten ein geschlossenes System, und beim Ausstieg bauen Sie neu.
Wix ist als Jimdo-Alternative die naheliegendste. Im Design ist es der freieste der Baukästen, Sie positionieren Elemente frei statt in Blöcken zu denken, und der App-Markt ist deutlich größer. Der Preis liegt in derselben Größenordnung. Ein Punkt, den man vorher wissen sollte: Die Vorlage einer bestehenden Website lässt sich nachträglich nicht austauschen. Wix schreibt das im eigenen Hilfe-Center und empfiehlt stattdessen, eine neue Seite anzulegen und die Inhalte hinüberzukopieren. Das gilt für beide Wix-Editoren.
IONOS ist der günstigste Einstieg und für viele deutsche Betriebe schon da, weil dort ohnehin die Domain oder das Postfach liegt. Der Baukasten selbst ist funktional eher schmal. Wer bei IONOS ist und mehr will, kann dort auch WordPress betreiben, was die Entscheidung manchmal einfacher macht als gedacht.
Squarespace sieht von allen am besten aus und ist bei Fotografen, Studios und Gastronomie beliebt. Dafür ist es teurer als Jimdo, die deutsche Lokalisierung ist schwächer, und beim Support merken Sie, dass die Firma in New York sitzt.
Ehrlich gesagt ändert die Wahl zwischen diesen vier wenig. Die eigentliche Entscheidung fällt eine Ebene höher, nämlich zwischen Baukasten und eigenem System. Wenn Sie an dieser Grundfrage noch hängen, hilft vielleicht dieser Beitrag: Webdesigner oder Baukasten im Vergleich.
Bedienung und Lernkurve
Bei Jimdo stehen Sie nach ein bis zwei Stunden mit einer veröffentlichten Seite da. Der Editor führt Sie durch, Updates passieren im Hintergrund, und es gibt fast nichts, was Sie falsch machen können.
Bei WordPress dauert die erste eigene Seite eher zwei bis drei Tage, wenn Sie sich einarbeiten. Der Block-Editor ist gewöhnungsbedürftig, und die Auswahl an Themes und Plugins ist am Anfang eher lähmend als hilfreich.
Der Unterschied verschiebt sich im laufenden Betrieb. Eine Jimdo-Seite pflegt sich fast von allein. Eine WordPress-Seite braucht regelmäßige Updates, sonst wird sie zum Sicherheitsrisiko. MP-Webdesign betreut über 300 WordPress-Websites laufend, deshalb kennen wir die Zahl: Ohne Betreuung fällt eine WordPress-Seite im Schnitt nach ein bis zwei Jahren auseinander. Was dabei anfällt, steht unter laufende Betreuung und Wartung der WordPress-Website.
Fazit: wann sich der Wechsel lohnt
Bleiben Sie bei Jimdo, wenn Ihre Website eine Visitenkarte ist und bleiben soll. Wenn Sie sie zweimal im Jahr anfassen und niemand über Google zu Ihnen finden muss, gibt es keinen Grund zu wechseln. Sie zahlen dort weniger und haben weniger Arbeit.
Wechseln Sie, wenn die Seite Anfragen bringen soll und es nicht tut. Oder wenn Sie an eine Funktionsgrenze gestoßen sind und keinen Weg drumherum finden.
Bei unseren zwanzig Umzügen war es fast immer der zweite Fall. Jemand wollte ein Buchungssystem anbinden, mehrere Sprachen anbieten oder mehr als fünfzig Seiten haben. Der Preis war nie der Auslöser. Es war eine Wand.
Häufige Fragen zu WordPress und Jimdo
Ist WordPress noch zeitgemäß?
Ja. WordPress läuft auf 40,7 Prozent aller Websites weltweit (W3Techs, September 2026) und wird laufend weiterentwickelt. Der Block-Editor und Full-Site-Editing haben die Bedienung in den letzten Jahren deutlich verändert. Wer WordPress noch als Blog-Software von 2010 kennt, sollte es sich neu ansehen.
Welcher Anbieter ist der beste Homepage-Baukasten?
Diese Frage führt meistens in die falsche Richtung. Wix, Jimdo, IONOS und Squarespace unterscheiden sich in Design und Preis, aber alle teilen dieselbe Grundeigenschaft: Sie mieten ein geschlossenes System. Die bessere Frage ist, ob ein Baukasten überhaupt zu Ihrem Vorhaben passt. Wenn die Website nur Kontaktdaten zeigen soll, ist fast jeder gut genug. Wenn sie Kunden bringen soll, ist keiner die erste Wahl.
Was ist besser als Jimdo?
In seiner Klasse wenig. Jimdo ist solide und günstig. Sobald Sie eigene Funktionen brauchen oder über fünfzig Seiten kommen, ist WordPress besser. Wix gibt Ihnen mehr Gestaltungsfreiheit und bleibt trotzdem ein geschlossenes System mit denselben Grenzen.
Was ist besser als WordPress?
Bei kleinen Seiten ohne Wachstumsabsicht ein Baukasten wie Jimdo. Bei großen Onlineshops meistens Shopify. Für die typische Firmenwebsite dazwischen ist WordPress schwer zu schlagen.
Kann ich meine Jimdo-Seite später auf WordPress übertragen?
Ja, aber nicht als Datenmigration. Die neue Website wird neu gebaut und die Domain danach umgeschaltet. Texte lassen sich übernehmen, Bilder meist besser neu einsetzen, das Design entsteht ohnehin neu. Wichtig ist, den Jimdo-Vertrag erst zu kündigen, wenn die neue Seite live ist.
Brauche ich Programmierkenntnisse für WordPress?
Zum Bedienen und Texte pflegen nicht. Beim Aufbau und bei der Fehlersuche hilft technisches Verständnis sehr. Wer das nicht mitbringt oder keine Lust darauf hat, lässt die Seite bauen und betreuen.
Welche Wartungsarbeiten fallen bei WordPress konkret an?
Updates für WordPress selbst, das Theme und alle Plugins, regelmäßige Backups, Prüfung auf defekte Links und ein Auge auf die Sicherheit. Realistisch sind ein bis zwei Stunden im Monat, mehr bei größeren Seiten. Ungepflegte WordPress-Installationen sind das häufigste Einfallstor für Angriffe.
Ist Jimdo schlecht für SEO?
Nein, aber begrenzt. Titel, Beschreibungen und eine saubere Grundstruktur sind möglich, und für lokale Suchanfragen reicht das oft aus. Was fehlt, ist der Zugriff auf Ladezeit, Code und erweiterte strukturierte Daten. In umkämpften Themen entscheidet genau das.
Woran erkenne ich, ob ich Jimdo Creator oder Website Builder nutze?
Schauen Sie im Bearbeitungsmodus in die Design-Einstellungen. Lässt sich dort eigenes CSS hinterlegen, arbeiten Sie im Jimdo Creator. Fehlt diese Möglichkeit, sitzen Sie im Website Builder, dem Nachfolger von Jimdo Dolphin. Ältere Seiten laufen häufiger im Creator, neu angelegte fast immer im Website Builder, und ein Wechsel vom Builder zurück zum Creator ist nicht vorgesehen.
Hinweis: Die Jimdo-Preise und Tarifgrenzen wurden am 1. September 2026 geprüft. Anbieter ändern ihre Tarife regelmäßig, prüfen Sie die aktuellen Werte im Zweifel direkt bei Jimdo.